Treffen Sie Boliviens Hunderetter Fernando 'Ferchy' Kushner

Treffen Sie La Paz, Boliviens Hunderetter, den 45-jährigen Fernando 'Ferchy' Kushner. Ferchy hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, Boliviens obdachloser Hundepopulation zu helfen. 2015 gründete er die Organisation Alimenta Perritos de la Calle (Fütterungsstraßenhunde), die mit Hilfe von Freiwilligen und Tierärzten über 800 Hunde sterilisiert hat.

Wie Ferchy Boliviens Hunden hilft

Ferchys Organisation füttert täglich fast 1.000 streunende Hunde.

Ferchys Organisation füttert täglich fast 1.000 streunende Hunde. Fotografie Alan De Herrera.



Letzten März habe ich mich mit Ferchy getroffen, um einige der geliebten Straßenhunde zu treffen, denen er geholfen hat. Mit zwei großen Eimern voll weggeworfenem Hühnchen machten wir uns zu Fuß auf den Weg, um einige der fast 1.000 hungrigen Hunde zu füttern, denen er jeden Tag begegnet. Mit Hilfe lokaler Restaurants hat Ferchy eine Art Recyclingprogramm für Tischschrott entwickelt.



Annie Blumenfeld

Innerhalb weniger Minuten begegneten wir unserer ersten Gruppe von Hunden, die in einem Park schliefen. Mit einem leisen Pfeifen und einem lauten Klopfen auf seinem Eimer rief Ferchy seine vierbeinigen Freunde herbei, die mit doppelt wedelnden Schwänzen zu uns rannten. Nach einer Runde Umarmungen und Kratzern und ein paar Handvoll Hühnchen, die auf den Boden geworfen wurden, war Ferchy schnell auf dem Weg, mehr Münder zum Füttern zu finden. In nur einer Stunde zu Fuß hatten wir 34 Hunde gefüttert, bevor Ferchy zu seinem Lastwagen zurückkehrte, um seine Eimer wieder aufzufüllen.

Was hat Ferchys Arbeit inspiriert?

'Mein Ziel ist es, das Problem mit streunenden Hunden hier in Bolivien zu beenden', sagt Ferchy. Keine leichte Aufgabe. Laut Statistik beträgt die obdachlose Hundepopulation allein in La Paz erstaunliche 350.000 Hunde. Was hat ihn dazu inspiriert, mit diesen Hunden zu arbeiten? Eine unerwartete pelzige Begegnung mit einem Hund namens Choco prägte seinen neuen Lebenszweck.



einen reaktiven Hund einem anderen Hund vorstellen

'Wir haben eine Verbindung hergestellt, und ich wusste, dass er hungrig war', sagt Ferchy. 'Ich konnte die Seele dieses Hundes fühlen und wusste, dass ich ihm helfen musste.' Ferchy fand Choco an diesem Tag etwas zu essen und ihre Bindung wurde bald geschmiedet. Von da an machte sich Ferchy jeden Tag auf den Weg, um Choco zu treffen und ihn zu füttern. Es dauerte nicht lange, bis er den tiefen Wunsch verspürte, allen Hunden zu helfen, denen er begegnete.

Weitersagen

Einer aus Bolivien

Einer von Boliviens Straßenhunden. Fotografie Alan De Herrera.

Social Media und Bildung sind ein wesentlicher Bestandteil von Ferchys Arbeit. Er veröffentlicht regelmäßig Informationen auf Facebook über Hunde, die zur Adoption zur Verfügung stehen. Darüber hinaus hat er über 100 Schulen besucht und mit Schülern über verantwortungsvolle Hundepflege und -verantwortung gesprochen. Bis heute hat seine Organisation in nur drei Jahren über 600 Hunde adoptiert.



Mein Hund hat im Schlaf gepinkelt

Vorschaubild: Fotografie Alan De Herrera.

Über den Autor

Alan De Herrera ist ein Reisefotojournalist, der im In- und Ausland arbeitet und sich auf humanitäre Geschichten, Wildtiere und Hundegeschichten spezialisiert hat. Er lebt mit seinem Cocker Spaniel / Labrador-Mix in Rio in Laguna Beach, Kalifornien.

Anmerkung des Herausgebers:Dieser Artikel erschien in der Zeitschrift Dogster. Haben Sie das neue Dogster-Printmagazin im Handel gesehen? Oder im Wartezimmer Ihres Tierarztbüros? Melden Sie sich jetzt an, damit das Dogster-Magazin direkt an Sie geliefert wird!