Wie erholen sich Hunde von Rückenschmerzen?

DR. Alle
Neulich sprang mein 4 Jahre alter Chi-Terrier auf das Bett, das sie japste, und hat seitdem Beschwerden. Sie scheint nicht aufspringen zu wollen und ist steif in ihren Hinterbeinen, geht aber in Ordnung ... aber irgendwie steif. Sie wird nicht mit ihrem Geschwister spielen und ihr Schwanz ist nicht aufrecht. Sie lässt ihn hängen ... wo sie ihn normalerweise über ihren Rücken kräuseln lässt. Wir laufen 2-3 mal pro Woche 2 Meilen pro Tag.

Sie hat stierbeinige Hinterbeine und wenn sie pinkelt, tritt sie hart nach hinten ... Ich frage mich, ob sie sie vielleicht rausgeworfen hat oder eine Art Muskelbelastung. Letzte Nacht tat sie so, als könnte sie es sich nicht bequem machen. Was würde dazu führen, dass ihr Schwanz herunterhängt und was sind Ihre Empfehlungen? Sie hat gerade einige Muskelrelaxantien vom örtlichen Tierarzt erhalten. Ich bin etwas vorsichtig, wenn ich sie ihr gebe…



Karleen
West Seattle / Seattle, WA



Nach Ihrer Beschreibung sind Rückenschmerzen die wahrscheinlichste Ursache für die Symptome Ihres Hundes.

Rückenprobleme gibt es in zwei Grundvarianten. Leichte Probleme (und das Wortleichtist hier sehr relativ) führt zu Schmerzen, Bewegungszurückhaltung, Zurückhaltung bei normalen Körperhaltungen (die dazu führen können, dass ihre Schwänze abnormal gehalten werden), Zurückhaltung beim Auf- oder Abspringen und Gehen mit steifen Beinen. Selbst wenn der Zustand als mild definiert ist, können die Schmerzen stark sein. In diesem Fall,leichtbedeutet einfach, dass das Rückenmark nicht beeinträchtigt wird.



Schwere Rückenprobleme treten auf, wenn eine Bandscheibe in der Wirbelsäule platzt oder anschwillt und auf das Rückenmark auftrifft. Zusätzlich zu allen oben aufgeführten Symptomen können sich neurologische Defizite entwickeln. Dazu gehören Lähmungen, Gefühlsverlust in den Hinterhand und Unfähigkeit zu urinieren oder zu entleeren. Diese Änderungen können dauerhaft sein, wenn keine schnellen Maßnahmen ergriffen werden.

Leichte Rückenprobleme (dh solche, die nicht mit neurologischen Defiziten einhergehen) bessern sich meistens mit der Ruhe. Haustiere mit diagnostizierten Rückenschmerzen sollten nur eine minimale Aktivität aufweisen und nicht an der Leine geführt werden. Bis das Problem gelöst ist, sollten sie keine Treppen steigen oder steigen, nicht mit anderen Hunden spielen und vermeiden, auf und ab zu springen. Die Wiederherstellung kann mehrere Tage dauern. Entzündungshemmende Medikamente, Schmerzmittel und Muskelrelaxantien helfen manchmal bei der Genesung, aber am Ende ist viel Geduld erforderlich.

Schwere Rückenprobleme sind ein tierärztlicher Notfall. Eine Operation ist normalerweise die beste Option, aber einige Fälle verbessern sich durch aggressive Medikamente und strenge Käfigruhe.



Jeder Hund oder jede Katze mit Verdacht auf Rückenprobleme sollte sofort einen Tierarzt aufsuchen. Der Tierarzt wird nach neurologischen Defiziten suchen und bei der Ausarbeitung eines Genesungsplans behilflich sein.

Foto: Der Dackel ist bekannt für Rückenprobleme.

Menschen mit Haustieren