Boerboel

Der furchtlose Boerboel (Bauernhund) wurde als Wächter und Gehöfthund für südafrikanische Siedler entwickelt und aus Gründen der Zähigkeit gezüchtet. In einem Arbeitstag sollte er wilde Raubtiere abwehren, Eindringlinge abschrecken und bei der Jagd helfen. Heutzutage ist der selbstbewusste Boerboel - eine Rasse, die am besten für erfahrene Hundebesitzer geeignet ist - in seinem Schutz, seiner Liebe und seinem Wunsch, für die Familie zu arbeiten, unerschütterlich. Im Allgemeinen sind seine Tage der Löwenjagd vorbei!

Südafrikanische Herkunft



Der afrikanische Boerboel wurde von niederländischen und englischen Kolonisten in Südafrika gezüchtet und aus starken Arbeitshunden vom Typ Mastiff entwickelt. Diese frühen Boerboels verteidigten sich gegen Raubtiere und halfen bei der Jagd, wobei sie häufig das Spiel verfolgten und hielten. Während des Great Trek (im frühen 19. Jahrhundert) niederländischsprachiger Menschen im südlichen Afrika begleiteten Boer-Hunde ihre Familien und trugen zur Entwicklung des Boerboel bei. Der Boerboel wurde auch mit Bull Mastiffs, längerbeinigen Bulldogs und wahrscheinlich einheimischen Hunden gezüchtet. Die genaue Geschichte ist schattig, aber der Boerboel entwickelte sich zu einem mächtigen Beschützer und Begleiter.

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Wachhund schlechthin

Der selbstbewusste Boerboel bemerkt sofort die Ankunft eines unbekannten Tieres oder Menschen. Es überrascht nicht, dass er normalerweise Neulingen zu Hause oder draußen auf der Welt vorbehalten ist. Frühe und häufige Geselligkeit ist ein Muss und hilft dem jungen Boerboel, freundliche Gäste von Eindringlingen zu unterscheiden. Häufige neue Leute treffen sich und grüßen die Geselligkeit des reifen Boerboel. Und je mehr ein Boerboel-Welpe eine positive Interaktion erfährt, desto mehr Klarheit und Überzeugung wird er haben, um echte Gefahren zu erkennen, wenn er erwachsen ist.



Da der Boerboel stark und zäh ist, hat die rassenspezifische Gesetzgebung die Rasse ins Visier genommen. In Übersee ist der Boerboel in einigen Ländern und Städten (wie Genf) verboten. Hier können einige Städte, Apartmentkomplexe und Hausbesitzerverbände den Besitz von Boerboel einschränken. Potenzielle Eigentümer sollten sich bei ihren Städten, HOAs oder Vermietern erkundigen, bevor sie den treuen Boerboel nach Hause bringen.

Zeit für die Schule

Boerboels sind intelligent, aber unabhängig und benötigen ein strukturiertes Gehorsamstraining und regelmäßige Tests ihrer Reaktion auf Befehle mit Ablenkungen. Die Rasse erfordert sowohl geistige als auch körperliche Bewegung; Durch gezielte Arbeit und Ausbildung kann er seine Arbeits- und Schutzmaßnahmen kanalisieren. Obwohl sie keine ganztägigen Wanderungen erfordern, benötigen Boerboels tägliche Spaziergänge, Spielzeit und konzentriertes Training. Die Rasse zeichnet sich in vielen Sportarten aus, darunter Stock Work, Weight Pull, Gehorsam, Rallye, Agility und Schutzsportarten.

Der selbstbewusste Boerboel spielt nicht oft beiläufig in Hundeparks mit unbekannten Hunden. Da er entwickelt wurde, um eindringende Tiere abzuschrecken, zeigt er manchmal eine konfrontative Haltung gegenüber neuen Hunden, insbesondere auf seinem Grundstück. Positive Erfahrungen in Gruppentrainingskursen mildern seinen Verdacht auf andere Hunde, aber die Besitzer sollten bei gleichgeschlechtlichen Begegnungen vorsichtig sein.



Viele Boerboels eignen sich gut für Katzen im Haushalt sowie für Vieh. Der Boerboel (in den Händen eines erfahrenen Hundebesitzers) ist dafür bekannt, die Kinder der Familie zu schätzen und wird zu einem hingebungsvollen Begleiter. Sein Herz ist einer seiner stärksten Muskeln!

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Boerboel Grundlagen

Gewicht:150 bis 200 Pfund



Lebensdauer:9 bis 11 Jahre

Mantel:Kurz, dicht, glänzend und glatt.

Farbe:Gestromt und alle Braun-, Rot- oder Kitzfarben (mit begrenzten weißen Flecken an Beinen und Brust); scheckig (mit einem Weiß von nicht mehr als 33%)

3 Pfund Chihuahua

Kein Puderblau:Ein 'Pulverlack' Boerboel ist ein blauer (stahlgrauer) Hund, der mit Puder bestäubt zu sein scheint. Ein solches Fell wird nicht als Rassestandard anerkannt.

Pflege:Relativ leicht zu putzendes Fell. Regelmäßiges Bürsten reicht aus.

Verschütten:Der Boerboel ist ein durchschnittlicher Shedder. Das Verschütten ist übrigens eine gute Sache, denn es lässt altes, totes Haar ausfallen und neues Haar hineinwachsen!

Beste für:Erfahrene Besitzer (entweder Familien oder Singles) mit Zeit für umfassende Sozialisation und Schulung.

Mögliche gesundheitliche Probleme:Hüftdysplasie, Augenlidprobleme

Vorgeschlagenes Rassenzitat:'Glücklich ist, wer es mutig wagt, die zu verteidigen, die er liebt.'

Wie sagt man das?Boerboel bedeutet grob entweder 'Bauernhund' oder 'Boerhund'. Die Rasse sollte eher wie Boo-er-Bool als wie Bur-Bull ausgesprochen werden.

Rechtschreibprüfung:Der Boerboel wird nicht nur häufig falsch ausgesprochen, sondern auch häufig als Boerbul, Boerbull und Borbull falsch geschrieben, um nur einige zu nennen!